Ich finde dieses Winterwetter eigentlich sehr genial. So viel Sonne so viele Tage lang. Genutzt habe ich es, um Kanu zu fahren, Spatzieren zu gehen, im Thermalbad draußen zu sonnen und mit dem Fahrrad kleine Touren zu machen. Wirklich kleine: nach 2 Stunden war’s genug.
Aber heute war es dann wirklich kalt. Losgefahren in den Sonnenuntergang, angekommen im Dunkeln, sehr kalte Finger, ansonsten war mir warm. Das Atmen fällt schwer wenn es den Berg hoch geht. Ich glaube, auch das Fahrrad rollt schwerer wenn die Lager steifer laufen.
2-3 mal pro Woche fahre ich gegen 18.00 Uhr zu einem nahegelegenen Bauernhof und hole mir einen großen Pott kuhwarme Milch. Bisher war es immer stockdunkel zu dieser Zeit. Heut konnte ich auf der Rückfahrt den rot-blauen Himmel bestaunen. Das hat mich gleich noch zu einem Umweg auf den Berg verführt, um besser zu sehen. So schön!
Belohnung war eine große Tasse gekochter Kakao mit frischer Milch. Sie ist ein bisschen fetter als die aus dem Supermarkt. Die Sahne setzt sich stark ab, die kommt manchmal ins Essen. Witzig ist, dass ich schmecke, wann das Futter umgestellt wird von Grün auf Silo. Im Sommer ist sie noch viel leckerer.
Das Tablett war ein Adsvendsgeschenk und ich kann es sooo gut gebrauchen!
Heute die volle Auswahl – im Wasser schon der neue Badezusatz: Sandelholz/Mandelblüte. Na, wenn die Kombi zusammen mit gesundem Rotwein, erbauender Literatur und knusprigen Cerealien nicht schön, na gut, auf jeden Fall glücklich, macht
Heute hab ich ein kleines Paket zur Post gebracht. Dieses Jahr bin ich noch viel weniger in Weihnachtsstimmung wie in den letzten Jahren. Der Herbst war so schön lange recht warm und v.a. trocken, vielleicht liegt’s auch an meiner sehr entspannten Gesamtstimmung. Also: bei mir ist noch nicht Winter und auch nicht Weihnachten. Immerhin hab ich geschafft, ein einziges kleines Paket zu packen. Recht nüchtern und nicht besonders festlich. Aber die Gedanken transportiert es hoffentlich trotzdem.
Und als ich es abgebe erinnert sich die Postfrau: da hab ich doch auch eins für Sie liegen mit dieser Adresse – gerade einsortiert, um morgen nochmal ausgeliefert zu werden. Ich bekomme also im Austausch ein Paket von meinem Adressat
Ich habe vorsichtig reingelugt. Als ich sah, dass es innen nochmal verpackt ist hab ich alles auf meinen kleinen Extra-Tisch gelegt. Jetzt hab ich einen Weihnachtstisch. Bin ja schon gespannt… Eins der Tütchen mit Badezusatz werde ich heute schon genießen: nach der heutigen Motorradrunde muss Wärme her.
Vielen lieben Dank an die beiden, nur virtuell bekannten Absender
Ich hoffe, Ihr kommt ein bisschen zur Ruhe und könnt die freien Tage genießen.
Noch ein kleiner Eindruck von unserer heutigen Radtour. Weit war es nicht, nur 15 km, dafür schneeig und nass. Spaß machte es trotzdem. Mit den richtigen Klamotten ist alles gut. Kalt war mir nicht, dafür ist der Odenwald zu bergig. Unterwegs Tee aus der Kanne und ‘nen Keks und zu Hause unter die Decke kuscheln, eine frische Tasse Tee genießen, mit Freund quatschen und ein paar Kerzen zuschauen.
…ist seit heute bei mir eingezogen. Endlich mal sind ein paar Kerzen angezündet. Auf einer Tanzparty hab ich Vanillekipferl gefuttert. Dieses Jahr werd ich selbst wohl keine backen können. Macht nun nix – hab ja ein paar genascht.
Noch 3 Tage Schule, morgen mache ich den letzten Praxisbesuch des Jahres: 40 km weit weg. Mal sehen, was das Wetter sagt. Ich hoffe, die Temperaturen sind hoch genug, dass kein Eis entsteht.
Und dann? Am Dienstag werd ich mit meiner Klasse eine schöne kleine Feier machen, die Plätzchenbäckerinnen haben sich schon beraten Bin gespannt, was sie alle mitbringen. Lieder sind wohl auch geplant. Für sie beginnt nach den Ferien der Endspurt. Noch ein großer Praxisblock, , die Facharbeit, dann viel Arbeit für die Prüfungen. Ich beneide sie nicht. Zum Glück haben quasi schon alle eine Stelle, meistens auch eine gute, für’s Berufspraktikum danach. Erzieherinnen sind gesucht und unser Jahrgang ist gut!
Meine Klasse ist eine sehr ruhige, überlegte, zielgerichtete. Kaum Fehlzeiten, die meisten sind ausgeglichen und inzwischen selbstbewusst. Das macht so richtig Spaß, wenn es am Ende der Ausbildung so harmonisch läuft und Lehrer mit allen Schülern partnerschaftlich arbeiten können. Prüfen müssen wir leider am Ende trotzdem noch
Am ersten Ferientag fahren wir dann zum Elternbesuch. Essen, quatschen, spatzierengehen. Das Übliche.
Und dann … Trara fliegen wir wieder in den Süden! Diesmal nicht nach Gran Canaria sondern nach Lanzarote. In die Sonne, zu den Vulkanen, ans Meer. Wieder Krater, diesmal aber nicht auf Island. Da ist es grad ein bisschen kälter.
Wir haben ganz kurzfristig gebucht, eigentlich hätte ich allein fliegen müssen. Da wollte ich weiter in den Süden zu einem Bade-, Bummel- und Strandurlaub. Aber jetzt freu ich mich sehr. Wir können doch zu zweit fliegen und mit Mietwagen die Insel erkunden + 2 Tage Strand und bummeln
@Toni Ich bring Dir wieder ‘ne Palme mit, ok?
Wünsche Euch erholsame Feiertage! Bis nächstes Jahr dann!
Der letzte Eintrag mit Ausblick auf die Fortbildung ist nun doch einige Tage her. Ich konnte mich nicht durchringen, darüber zu schreiben weil die Tage wirklich sehr enttäuschend waren. Rausgerissen haben es die Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen, die gemeinsame Weiterarbeit in den Pausen und zwei abendliche Weihnachtsmarktbesuche.
Es sollte um Konstruktivismus gehen – als Lehr-Lern-Methode und als Inhalt im Lehrplan. Ersteres kam ausschließlich im Austausch zwischen den Kolleginnen mal ins Gespräch. Lehrplaninhalte wurden zwar thematisiert, waren leider so unstrukturiert, dass sie für mich nicht verwendbar waren.
Deutlich wurde das Dilemma, das für alle passende Niveau, die sinnvollste Intensität im Verlauf und Fortbildner zu finden, die fachlich sowohl die Theorieebene aber eben auch den Bedarf an Unterrichtplanung bedienen können.
Oft sind erfahrene Lehrer die Fortbildner für die eigenen Kollegen. Nun bezog sich dieses Thema auf eine neue Schulform, Erfahrungen hat kaum jemand. Dazu kommen die sehr unterschiedlichen Erwartungen bei den Teilnehmern, besonders aber auch die vorhandenen Kenntnisse zum Thema.
Bei mir entscheidet über den Erfolg einer Fortbildung
ich muss anknüpfen können an Bekanntem
ich will neugierig werden, Interessantes entdecken, die Bedeutung für mich erkennen
ich möchte intensiv Informationen, Inhalte, Zusammenhänge vermittelt bekommen und bearbeiten
ich möchte Neues selbst entdecken, Zusammenhänge herstellen
ich möchte eigene Ideen einbringen, im Austausch weiterentwickeln, Verantwortung in Gruppenarbeit übernehmen
ich möchte von weiterführender Literatur, Websiten, Materialien erfahren
ich möchte mich mit den Kolleginnen und Kollegen zum Thema und darüber hinaus austauschen
ich möchte von erfolgreich durchgeführtem Unterricht hören und sehen
ich möchte wissen, wie ich Inhalte im Unterricht vermitteln kann, von Erfahrungen mit der didaktischen Reduktion zum Thema hören, das erwartete Niveau in den Zentralprüfungen genau definiert bekommen
ich möchte die Zeit intensiv nutzen, Pausen kurz halten
ich brauche einen Arbeitsplatz mit Stromanschluss, WLAN und Platz für Unterlagen und Teetasse. Ein Stuhlkreis reicht mir nicht.
ich möchte nach 3 Tagen nach Hause gehen und angestochen sein, Arbeits- und Unterrichtsideen im Kopf haben, Materialien im Kopf, Energie im Bauch
Das ist alles machbar, das habe ich schon in sehr guten Fortbildungen erlebt. Es gibt tolle Fortbildner, die extrem kompetent und engagiert sind und mit denen es viel Spaß macht, engagiert zu arbeiten.
Gerade bin ich zurück vom Wochenend-Besuch bei Schwiegermama in Viersen.
Die ruhige Fahrt über die Autobahn konnte ich zum Glück bei zweimal interessanter Literatur genießen. In Viersen gab es wie immer einen Shopping-Gang über die Fußgängerzone. Beute waren vier supergünstige Rollis, ein gemütlicher Strickpulli und eine sündhaft teure Strickjacke, die ich natürlich gar nicht gesehen habe und nicht weiß, dass sie von jemandem gekauft wurde … und überhaupt freu ich mich auf Weihnachten
Abgebrochen haben wir die Suche nach dem perfekten Parfüm. Obwohl, vielleicht haben wir’s auch schon gefunden? Jedenfalls kann ich mich nach 10 Riech-Versuchen für nix mehr entscheiden.
Auch wie immer gab es zwei Einladungen zum auswärtigen lecker Essen. Die dritte konnten wir abbügeln mit dem Wunsch nach einem selbstgemachten Menü:
feines Süppchen aus Poularde
Hochgebirgsprodukte auf Cerealienkomponente
verschiedene Obstkompositionen auf fluffigem Backwerk mit importiertem Genussgetränk
War lecker, hat gemütliche 1,5 Stunden gedauert.
War also
Tüten-Hühner-Suppe
Käsebrot
Obstkuchen mit Espresso vom nachbarlichen Bäcker/Café raufgeholt
Und sonst: alberne Quatsch-Stunden, ein paar Kreuzworträtsel, langes Schlafen, Kleinreparaturen, Spatziergänge.
Jedenfalls bin ich jetzt sowas von entspannt, dass es sich wie ein Kurzurlaub anfühlt obwohl es nur Freitagabend hin und heute zurück war und immerhin 350 km einfache Fahrt bedeutete.
Nun freue ich mich sehr auf geistigen Input bei der 3tägigen Fortbildung ab morgen. Konstruktivismus – ein wirklich spannendes Thema, das ich im Unterricht methodisch benutze, aber auch allen Schülern (angehende Erzieherinnen und sozwiss. Gymnasiasten) vermittle.
Und natürlich ist auch der Austausch mit den vielen interessierten Kolleginnen sehr wichtig. Da bekommt noch mal einen ganz anderen Blick auf die eigene Arbeit, manche Sackgassen und mögliche Wege.
Sozialarbeiter, das „Schmierfett“ der Gesellschaft
Tim Schumacher, seit etwa 15 Jahren in der Sozialen Arbeit tätig (Dipl. Sozialpädagoge/Sozialarbeiter) erzählt von seinem beruflichen Werdegang und seinem aktuellen Berusfeld im Berliner Stadtteil Wedding.
Ich habe heute einen ausgesprochen interessanten jungen Mann kennen gelernt. Er war Teilnehmer an einem pädagogischen Angebot einer meiner Schüler.
Ein Mensch mit riesigem Interesse und Wissen rund um Musik – sowohl alle möglichen Musiker aber auch selbst gemachter Musik, einer künstlerischen Begabung, fotografischem Gedächtnis, begeisterter Büchermensch und diagnostizierter “Mensch mit autistischer Störung”. Er hatte den Mut, an diesem Angebot teilzunehmen obwohl ich als Besuch da war und auch die Kamera lief.
Zu Beginn sah man ihm den Stress an, aber er bemühte sich sehr, schaute zunächst konsequent weg von mir und konnte sich auf meinen Schüler und den Plätzchenteig konzentrieren. Am Ende freute er sich über das Ergebnis: kreative Plätzchen ohne Ausstecher und war bis zum Schluss auch beim Aufräumen dabei.
Ich habe mich sehr gefreut über die offensichtlich stimmige Beziehung zu meinem Schüler, die ihm so viel Sicherheit gab, bleiben zu können. Ein ganz kleines bisschen über ihn konnte ich erfahren aus den leisen Wortwechseln, die die beiden führten. Mit mir gab es gegen Ende sogar gelegentlich Blickkontakt.
Diese wunderbaren Herbsttage muss man wirklich ausnutzen. Einer unserer Ausflüge ging auf den Katzenbuckel im Odenwald.
Ganz klassisch starteten wir am Wanderparkplatz und liefen den Kristallweg hinauf. Vorbei ging es an der Sprungschanze: ganz schön hoch, obwohl es ja nur echt kleine ist. Ich stand mal auf dem Holmenkollen. Puh, das wackelt dann schon in den Knien.
Auf dem Katzenbuckel, dem höchsten Punkt des Odenwaldes, angekommen stiegen wir natürlich auch auf den alten steinernen Turm und schauten begeistert runter: strahlende Sonne, bisschen diesig und ziemlich viel Wind:
Dann wanderten wir durch dickes Laub wieder runter und kamen zum See, der mal ein Steinbruch war. Sehr verführerisch lag er in der Sonne. Die Umrundung ist nicht sehr bequem aber lustig und führt durch goldenes Laub.
Unten gab’s noch Tee aus der Kanne und das obligatorische Käsebrot im Sonnenbad. Nach dieser riesigen Anstrengung mussten wir uns nun erholen, also legten wir uns in die Sonne im Außenbecken der Katzenbuckeltherme. Sehr nett ist es hier: nicht so groß, günstig und recht junges Publikum.
Auf dem Heimweg schien die untergehende Sonne über die Rapsfelder:
Zwickau (dpo) – Ist jetzt das gute Image des Nationalsozialismus futsch? Nachdem Nazis jahrzehntelang als freundliche, zuvorkommende und sympathische Zeitgenossen galten, lassen die zehn Morde des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) erste Zweifel an der bislang als harmlos eingestuften Ideologie aufkommen.
Wirken auf den ersten Blick eher nett: Nazis
“Dass Islamisten gefährlich sind und Linksextremisten Autos anzünden, war uns bekannt”, erklärte Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) heute bei einer Pressekonferenz. “Aber dass ausgerechnet Nazis imstande sind, Gewalttaten bis hin zum Mord zu verüben, damit konnte nun wirklich niemand rechnen.”
Ich sah grad den Song von La Boum und da fiel mir gleich ein, wie ich damals den Film das erste Mal gesehen hab. Damals ist echt lange her. Ich war 14.
An alle unter 30jährigen: Ihr dürft beim Lesen lachen
Wir hatten einen Schwarz-weiß-Fernseher. Vor den platzierte ich meinen Mono-Kassettenrecorder mit eingebautem Micro und postierte mich mit dem Foto mit Film drin vor der Kiste. 90 min Film aufteilen auf 24 Bilder. Mehr hatte ich nicht.
Und dann musste ich mich konzentrieren: die wichtigsten Szenen mussten fotografiert werden. Den Ton nahm ich mit dem Recorder auf, nach 45 Minuten hieß es: Kassette umdrehen. Keiner durfte reden, jede Bewegung im Raum quittierte ich mit bösen Blicken. Videorecorder hatten wir nicht, also musste ich das alles so konservieren. Die Qualität war echt berauschend. Aber das war völlig egal.
Danach lag ich jeden Abend im Bett und hörte den Film, schaute mir die Fotos dazu an. Schmachtete die Typen an und sang die Titel mit. Hach.
Ein Jahr später das Gleiche mit Cinderella 80. Pierre Cosso und Bonnie Bianco. Das war sooo romantisch!
Wieder lag ich abends im Bett und hörte den Film jeden Abend an. Die Dialoge und Titel kann ich heute noch auswendig.
Der Wetterbericht kündigte für Mittag 50% und für den Abend 75% Regen an. Trotzdem wollte ich unbedingt fahrradfahren. Und nicht die kleine Tour, sondern mal wieder mehr.
Wir fuhren also los, eingepackt in regenfeste Klamotten, eine Kanne Tee im Gepäck und mit der Erwartung, sicher nass zu werden.
Zuerst fuhren wir 28 km ab Mosbach auf dem Radweg am Neckar entlang. Es blieb trocken, dafür irritierte uns ein Umleitungsschild für Fahrradfahrer. Wir ignorierten es und kamen gut durch die Baustelle.
Unterwegs wunderten wir uns über das Schild mit einem durchgestrichenen Pinkelmännchen vor einem Haus “Bitte achten Sie unsere Privatsphäre” Sollten hier wirklich Leute Pause machen und pinkeln???
Insgesamt viermal wechselten wir die Neckarseite, immer wieder mit schönen Blicken über’s bunte Tal.
In Eberbach angekommen gönnten wir uns einen Kaffee und einen leckeren Kuchen. Danach stiegen wir in den Neo-Bus , der uns in den Odenwald nach Mudau brachte.
Dort beginnt die Wanderbahn. Eine alte Bahntrasse, die heute zu einem prima Radweg ausgebaut ist. 27km führen bis nach Mosbach. Durch bunte Wälder, immer abseits der Straßen und mit vielen Raststellen kann man diese Fahrt wirklich genießen. Viel los war nicht. Sportlich sein muss man dafür auch nicht, meistens rollt es von ganz alleine und man kann die Aussicht genießen. Pferde, Kühe, Gänse, Schafe, Fußballspieler kann man immer wieder bebachten. Und Rentner. Viele Rentner.
Ach ja, das Wetter. Bis hierhin kam kein Tropfen herunter. Und ab dem Nachmittag schien sogar die Sonne durch die gelben Blätter.
Eine lange Pause mit Tee und Käsebroten machten wir mitten im Wald. So eine tolle Ruhe. Beim Streifzug fand ich eine Menge Pilze. Da ich sie nicht sicher kannte blieben sie den Tieren erhalten.
Schwungvolle begrünte starke Arme wanden sich am Boden:
ein Bachlauf schlängelt sich durch das kleine Tal:
stolze Bäume reckten sich in den blauen Himmel:
Glücksklee sorgt für gute Laune:
Wer wohnt dann da und hat so einem schönen Vorgarten?
Und weiter geht es auf unserem Weg:
Wir trafen die Todgeweihten:
In Mosbach rollten wir durch das ehemalige Gartenschaugelände, staunten über die besprühte Jugendmeile und hielten noch am Zirkus Luna. Dort tigerten zwei Bären im Käfig hin und her. Die armen! Glücklich sahen die nicht aus.
Entlang des kleinen Flüsschen Elz kamen wir wieder an den Neckar. Anstrengend war es nicht, die ganze Strecke geht ja eher bergab. Aber wunderbar gemütlich, immer durch bunte Wald und über Felder mit schöner Aussicht
In bester Laune, mit roten Gesichtern und sehr entspannt und mit einem fetten Grinsen im Gesicht packten wir die Räder wieder ins Auto.
Zu Hause machten wir es uns auf der Terrasse an der Feuerschale gemütlich.
Erstmal eine kleine Vorspeisenplatte mit eigenem Bärlauchpesto, eingelegtem Knobi und Schmalz auf Vollkornbrot gegen den kleinen Hunger.
Als wir genug Glut hatten gab’s noch Grillwürstchen. Und dann kam die Feuer-stier-Phase. Gaaanz wichtig! Den Sternen beim Wandern, den Glutstückchen beim Tanzen zuschauen und sich fragen, was da auf der Wiese wohl so raschelt und knuspert.
Heute habe ich eine Postkarte bekommen: völlig überraschend.
Es ist auch keine normale Karte, sondern ein Foto von einem sehr fröhlichen, strahlenden, sehr hoch springenden Mädchen.
He, toll, jetzt hab ich ein Bild von Dir
Ja, mein Wochenende war voller einsamer und gemeinsamer Fahrradkilometer, Kuschelminuten und Sonnenschein. So schön wie erwartet. Das kann nur eine gute Woche werden.
Frau Weh berichtet in ihrem noch fast neuen Blog Kuschelpädagogik ihren Alltag mit Grundschülern.
Letztens beschrieb sie den Zusammenhang von Namen und Wochenendbeschäftigungen ihrer Primarschüler.
Im Kommentar ergänze ich das Ganze aus meiner Berufsschulsicht. Die Namen sind in diesem Alter nicht so gut zuzuordnen. Die Beschäftigungen aber typisch. Ab Montag, 11.00 Uhr kann man dann auch wieder Mitarbeit und offene Augen erhoffen. Dienstag ist besser